Alles was Sie über Kinderwunschbehandlungen
und künstliche Befruchtung wissen müssen

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Die künstliche Befruchtung ist eine einfache Technik, die seit Jahren in der Reproduktionsmedizin angewandt wird. Sie besteht darin, schmerzlos den männlichen Samen in die Gebärmutter der Frau (nach einer Analyse) mittels einer sehr feinen Plastiknadel zu übertragen.

In den meisten Fällen unterzieht sich die Frau einer leichten ovariellen Stimulation, damit eine optimale Follikelanzahl erzeugt werden kann.

Welche Arten der künstlichen Befruchtung gibt es:

  • Künstliche Befruchtung mit dem Samen des Partners
  • Künstliche Befruchtung mit Spendersamen

Befruchtung mit Samen des Partners

Diese wird angewandt wenn der Samen des Partners eine gute Qualität aufweist, jedoch physiologische Probleme beim Mann oder der Frau auftretten, die die natürliche Befruchtung verhindern. Einige der besagten probleme sind:

  • Schwierigkeit den Samen wegen Impotenz in die Scheide einzuführen, Vaginismus, Anomalien des Penis (Hypospadien) oder retrogade Ejakulation – eine der häufigsten Ursachen für retrogade Ejakulation ist die Diabetes mit neuropathischer Beeinflussung.
  • Anwesenheit von Toxinen im Samenplasma, sowie Veränderungen des Spermiogramms, etwa durch Oligo-asthenozoospermien.
  • Unfruchtbarkeit durch anatomische Anomalien des Gebärmutterhalses oder aufgrund ungenügendem oder unzureichendem Zervikalschleim.
  • Unfruchtbarkeit durch Ovulationsstörungen oder Endometriose.

Künstliche Befruchtung mit Spendersamen

Kandidaten für diese Technik sind gleichgeschlechtliche Ehen, Paare mit Unfruchtbarkeitsproblemen und partnerlose, heterosexuelle Frauen. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Befrunchtungstechniken ist die Weise, in der der Samen erhalten wird.

Spendersamen wird verwendet bei:

  • Männlicher Unfruchtbarkeit.
  • Risiko eine Erbkrankheit zu vererben.